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le camp d'internement 1914-1919
Le camp d’internés 1914-1919

Dieser Internet-Auftritt verfolgt das Ziel, möglichst viele Informationen über das Internierungslager auf der Ile Longue zusammenzustellen, damit Historiker und Nachkommen der Internierten sich ein Bild von den Realitäten dieses bisher wenig bekannten Lagers machen können - nicht zuletzt auch, um die bedeutenden kulturellen Leistungen der Lagerinsassen zu würdigen.

Le but de ce site est de prendre contact avec les familles des prisonniers allemands, autrichiens, hongrois, ottomans, alsaciens-lorrains... qui ont été internés, pendant la Première Guerre mondiale, dans le camp de l’Ile Longue (Finistère).

Suche nach einem Internierten

Haager Friedenskonferenz - Abkommen betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs, Artikel 14. vom 18.10.1899

"Es wird beim Ausbruche der Feindseligkeiten in jedem der kriegführenden Staaten und gegebenenfalls in den neutralen Staaten, die Angehörige einer der Kriegsparteien in ihr Gebiet aufgenommen haben, eine Auskunftstelle über die Kriegsgefangenen errichtet. Diese hat die Aufgabe, alle die Kriegsgefangenen betreffenden Anfragen zu beantworten, und erhält hierfür von den zuständigen Dienststellen die nöthigen Angaben, die sie in den Stand setzen, über jeden Kriegsgefangenen ein Personalblatt zu führen. Die Auskunftstelle muß auf dem Laufenden gehalten werden über die Unterbringung der Gefangenen und über die dabei eintretenden Veränderungen, sowie über die Ueberführung in Krankenhäuser und über Todesfälle.

Die Auskunftstelle sammelt ferner alle zum persönlichen Gebrauche dienenden Gegenstände, Werthsachen, Briefe u. s. w., die auf den Schlachtfeldern gefunden oder von den in Krankenhäusern oder Feldlazarethen gestorbenen Kriegsgefangenen hinterlassen werden, und stellt sie den Berechtigten zu."

Hinweise und Empfehlungen zur Benutzung der Datenbank.

Die Angaben der Datenbank stammen aus gelegentlich schwer leserlichen handschriftlichen Karteiblättern, die in den verschiedenen Lagern bei der Ankunft der Gefangenen im Lager und bei ihrem Verlassen angelegt wurden. Sie enthalten zahlreiche Schreibfehler.

Der Familienname des Vaters eines Gefangenen wird nur dann angegeben, wenn er anders als der des Gefangenen lautet (uneheliche Geburt). Der Geburtsname der Mutter, wird immer angegeben, wenn er bekannt ist.
Die Vornamen und die Namen der Städte/Ortschaften sind von den Lagerverwaltungen oft französiert worden. Die Umlaute sind oft durch Vokal + e ersetzt worden. Wenn Sie beispielsweise einen Gefangenen mit dem Namen „Böhr“ suchen, bitte auch unter „Bohr“ und „Boehr“ nachsehen. Der Buchstabe „ß“ wird oft „ss“ geschrieben.

Auf Ungarisch wird eine Person durch den Familiennamen gefolgt vom Vornamen bezeichnet. Aus Gründen der Vereinheitlichung haben wir diese Reihenfolge für die ungarischen Gefangenen umgedreht.

Im Falle der türkischen Gefangenen ist es sehr schwierig, zwischen dem Familiennamen und dem Vornamen zu unterscheiden. Außerdem ist von ihnen oft nur das Alter bekannt, das sie bei Beginn der Internierung ungefähr hatten. Bei den angegebenen Geburtsjahren dieser Gefangenen handelt es sich also nur Schätzungen.

Anders als im Falle der Zivil-Internierten sind für die Kriegsgefangenen i. Allg. weder die Identität der Eltern, noch Wohnsitze oder Zivilberufe bekannt.

Bei einem Datum bedeutet die doppelte Null, dass Tag oder Monat unbekannt sind (z. B.: 00/00/1915).

Archiv-Signaturen bezeichnen auch die jeweilige Sammlung. Beispiel: AD 29 - 9 R 104: Archive des Departements Finistère, Signatur 9 R 104.

Wenn Sie einen Gefangenen aus Ihrer Familie finden, zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen, um die Angaben zu korrigieren bzw. zu vervollständigen.

http://www.ilelongue14-18.eu/intern...