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le camp d'internement 1914-1919
Le camp d’internés 1914-1919

Dieser Internet-Auftritt verfolgt das Ziel, möglichst viele Informationen über das Internierungslager auf der Ile Longue zusammenzustellen, damit Historiker und Nachkommen der Internierten sich ein Bild von den Realitäten dieses bisher wenig bekannten Lagers machen können - nicht zuletzt auch, um die bedeutenden kulturellen Leistungen der Lagerinsassen zu würdigen.

Le but de ce site est de prendre contact avec les familles des prisonniers allemands, autrichiens, hongrois, ottomans, alsaciens-lorrains... qui ont été internés, pendant la Première Guerre mondiale, dans le camp de l’Ile Longue (Finistère).

Ludwig Kuppenheim
On-line gesetzt am 25. Februar 2020
zuletzt geändert am 27. Februar 2020

von Sabine

„Ich habe zwei Lieben - mein Land [Frankreich] und Pforzheim“

Ludwig/Louis Kuppenheim

Von 1914 bis 1919 war der Deutsche Ludwig Kuppenheim in Frankreich interniert. 1982 starb der französische Staatsbürger Louis Kuppenheim in Sainte Maxime. Seit 1928 hatte er in Frankreich gelebt. Ungefähr 1937 war er von Deutschland ausgebürgert worden, da seine Familie jüdische Wurzeln hatte. [1] Louis Kuppenheim kämpfte auf französischer Seite gegen Deutschland, was ihn davor bewahrte, von den Nationalsozialisten ermordet zu werden.

Fast 5 000 Männer aus den Staaten der Achsenmächte waren zwischen 1914 und 1919 im Lager Île Longue gefangen, ab Mitte 1916 waren es nur noch Zivilisten. Die Association Ile Longue hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Lagers zu erforschen. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Zeugnisse der Inhaftierten - diese nach über 100 Jahren zu finden, gleicht oft der Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. Mit viel Glück findet man Nachkommen, und mit noch mehr Glück gibt es in diesen Familien noch Briefe, Zeichnungen, Fotos, sogar Tagebücher aus der Zeit im Lager.

Auf Ludwig/Louis Kuppenheim stieß ich, als ich nach möglichen Nachkommen von Gefangenen suchte, die aus Baden stammten (wo ich selber lebe). Die Suche verlief über mehrere Etappen: ein erstes Schreiben an das Standesamt Pforzheim, ein Besuch im dortigen Stadtarchiv. Hier fand ich u.a. einen Hinweis auf ein Familienarchiv in der Schweiz. Über die Einwohnerdienste Muri und Bern ging es zum Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland. Von dort wurde meine Anfrage an Caroline Kuppenheim in Genf weitergeleitet. Von ihr erhielt ich die „Erinnerungen“, die Ludwig/Louis Kuppenheim 1971 verfasste, und in denen er u.a. die fünf Jahre, die er als Zivilinternierter in der Bretagne, auch im Lager Île Longue verbrachte, kurz beschreibt. Wichtige Informationen steuerten die Archivare des Archivs der Fremdenlegion in Aubagne bei.

Ludwig Bernhard Fritz Kuppenheim wird am 21.06.1891 in Pforzheim geboren. Die in Nordbaden alteingesessene Familie Kuppenheim war bekannt für ihre Schmuck- und Silberwarenfabrik (noch heute ist Pforzheim das Zentrum der deutschen Schmuckherstellung). Die Familie, obwohl ursprünglich jüdisch, ist „vollständig assimiliert. [...] Ich selbst wurde in der Schloßkirche evangelisch konfirmiert, wie auch meine Eltern und Geschwister alle getauft waren.“ [2]

Frankreich ist für die Kuppenheims kein „Erbfeind“. [3] Die Firma besitzt seit 1900 eine Filiale (67 rue de Richelieu, ab 1911 77 rue de Petits-Champs, später Rue Volnay) sowie eine Werkstatt in Paris, geleitet von Ludwigs Onkel Moritz. Weitere Werkstätten befinden sich im französischen Teil der Vogesen.

Auf der Weltausstellung 1900 erhält die Firma Kuppenheim eine Goldmedaille für einen Brieföffner [4].

Ludwig Kuppenheim begleitet seine Eltern auf deren regelmäßigen Fahrten nach Paris. In seinen Erinnerungen heißt es: „Diese Pariser Aufenthalte in der Filiale wurden letzten Endes ausschlaggebend für mein weiteres Leben.“ [5]

Die Firma wird übrigens nach Kriegsausbruch 1914 „sequestriert“ [6]; „das Geschäft nimmt erst lange nach 1920 wieder einen gewissen Umfang an.“ [7]

Ludwig Kuppenheim ist kein guter Schüler. Mit der Mittleren Reife verlässt er 1906 das Gymnasium.

Der anschließende Besuch des Institut Le Rosey am Genfersee dient dazu, Ludwigs Französischkenntnisse zu verbessern - er schreibt: „Das erste Mal hatte ich Freunde und Kameraden aus vielen Ländern und die Lebensart vieler solcher Ausländer war auch auf mich von Einfluss.“ [8] Ein Praktikum bei der Firma „Lacloche Frères“ in London schließt sich an, danach der Besuch des Commercial College in Liverpool. Nach diesen Stationen spricht Ludwig Kuppenheim perfekt Französisch und Englisch.

1909/10 muss er dann zum Militär. Er ist in „Kolmar und Neu-Breisach“ [9] stationiert, zum Schluss als Reserve-Unteroffizier.

Er kommentiert diese Zeit: „Ich war sehr froh als ich diesen Dienst hinter mir hatte, denn die preuß. Disziplin und Art war mir ein Greuel!“ [10] Anschließend arbeitet Kuppenheim im väterlichen Geschäft; 1912 folgt ein Aufenthalt in Spanien, wo er in Bilbao, Granada und Madrid arbeitet und das Ansprechen potentieller Kunden lernt – „mit den 4 Sprachen war das sehr interessant.“ [11]

1914, bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges, befindet sich der 23jährige seit einem Jahr in New York. Er arbeitet als „Vertreter und Verkäufer“ für die Firma der Familie. Sich nach Deutschland zu begeben und eingezogen zu werden, ist für ihn, der in mehreren Sprachen und Kulturen unterwegs ist und das Militär hasst, nicht selbstverständlich, und seine Entscheidung fällt auch nicht wirklich freiwillig.

„Ich war in New York und überlegte, soll ich zurück oder in den USA bleiben. Da aber mein Vater und meine Onkels alle als Offiziere einrückten, war ich letzten Endes gezwungen auch an die Heimfahrt zu denken. Aber wie?“ Am Rand seiner Erinnerungen ist handschriftlich vermerkt, warum sein Vater sich gleich meldete: „Vater grosser Patriot, deutsch-national, für getaufte Juden damals nahezu ein Muss“. [12]

Nun, Kuppenheim entscheidet sich - wie viele andere - für die Überfahrt auf der „Nieuw Amsterdam“, einem Schiff, das unter neutraler Flagge - der der Niederlande - einen neutralen Hafen ansteuert. Lakonisch bemerkt er: „Der Dampfer [...] fuhr aber mit den vielen Passagieren geradewegs auf die Reede des französischen Hafens Brest in der Bretagne. Alle Angehörigen der feindlichen Mittelmächte [...] wurden heruntergeholt.“ [13]

Es beginnen fünf Jahre Internierung - zuerst im Fort Crozon („[...] das war eine große Sauerei...“ ) [14], dann, laut seinen Erinnerungen, auf der „Jean Bart“, einem ausgedienten Kriegsschiff im Hafen von Brest [15]. „Das war schon besser“ [16], notiert er, dann im Lager Île Longue: „Dort war der Aufenthalt nicht unangenehm.“ [17]

Ludwig Kuppenheim im Lager Île Longue
Die Personalakte vermerkt: „aspirant“ (Offiziersanwärter)
Quelle: Archives Départementales du Finistère, Quimper, photo (9 R 30)

Wie andere Internierte, leidet Kuppenheim unter dem Nichtstun und sucht einen Ausweg: „Als Zivilisten konnten wir nicht zur Arbeit herangezogen werden. Diese Untätigkeit lastete sehr schwer auf den meisten Internierten und viele, darunter auch ich, meldeten sich freiwillig zur Arbeit. Wir waren dem Bataillon d. Travailleurs Etrangers in Brest zugeteilt. Meine Arbeit bestand in Dolmetschen und Bearbeiten von französischen Schriftstücken des Bataillons. Außerdem kümmerte ich mich aus alter Passion um die Errichtung eines Sportplatzes, - Fußball, Tennis- und Kantine für Deutsche, Militärgefangene, Rekonvaleszenten; ...“ [18]

Dies ist - nach Didier Cadiou von der Association Île Longue - interessant. Normalerweise waren arbeitende Zivilinternierte im Lager Île Longue selbst eingesetzt, nicht in Brest - sämtliche Angaben Kuppenheims würden aber auch auf die Gegebenheiten auf Île Longue selber passen. „Militärgefangene“ im Sinne von kriegsgefangenen Soldaten gab es seit 1916 nicht mehr im Lager. Die Internierten selber begriffen sich jedoch teilweise als Kriegsgefangene, was den Ausdruck erklären könnte.

Die Zeit danach

1928 eröffnet Kuppenheim in Paris eine Import- und Exportfirma für Schmuck, Uhren und Teile. In Erinnerung an den Vornamen des Großvaters trägt die Firma den Namen Louis Kuppenheim. 1929 übersiedelt er nach Paris, 1930 folgt seine Mutter (sein Vater hatte sich 1925 das Leben genommen). Zusätzlich leitet er dort die Vertretung der Pforzheimer Firma Gebrüder Kuttroff, in deren Auftrag er Uhrenfabriken in Besançon und Umgebung sowie Schmuck- und Uhrband-Grossisten in ganz Frankreich besucht. Diese Firma beschäftigt ihn bis 1939 - trotz eines Verbotes der NS-Regierung, mit jüdischen Vertretern zusammenzuarbeiten [19]. Bei einem Besuch der Firma Gebrüder Kuttroff 1934 - in Begleitung seiner Mutter - werden die beiden Kuppenheims von der Gestapo aus dem Bett geholt und gezwungen, Deutschland innerhalb einer Stunde zu verlassen. Dass sie nicht sofort verhaftet werden, ist nur dem hohen Ansehen der Familie Kuppenheim zu verdanken. Bei Straßburg passieren sie die nahe Grenze. Firmenbesprechungen finden von nun an in Frankreich statt [20]. Im selben Jahr lässt Kuppenheim sich als Unternehmer in Frankreich registrieren.

Eintrag ins Handelsregister
Bestätigung des Eintrags ins Handelsregister am 09.08.1934, ausgestellt von der Kanzlei des Handelsgerichts der Région Seine am 05.08.1947
Quelle: private Unterlagen der Familie Kuppenheim

Kuppenheims Schwester Hilde flieht 1938 - nach einer Zwangsscheidung von ihrem „arischen“ Ehemann Bruno Widmann - aus Deutschland nach Paris; die drei teilen sich eine Wohnung (288 rue Vaugirard).

Kuppenheim schreibt: „Seit etwa 1937 war ich staatenlos und als von Frankreich beschützt anerkannt, und [ich] hatte also einen entsprechenden Paß. Gleichzeitig erklärte ich meine Breitschaft, im Falle eines Krieges in die Fremdenlegion einzutreten.“ [21]

Erklärung Ludwig Kuppenheim
Ich, der Unterzeichnete Emeric, Marius, Hauptfeldwebel, Kommandant der Brigade in Saint-Maxime, ( Var) [Name des Départements, Anm.d.Verf.], erkläre hiermit, dass sich am 27.09.1938 Herr KUPPENHEIM, Lucaturry [Bei diesem Wort handelt es sich um eine völlig falsche Schreibweise des Vornamens „Ludwig“. Anm.d.Verf..], geboren am 21.06.1891 in Pforzheim (Deutschland) bei der Brigade Sainte-Marie (Var) vorgestellt und seine Absicht erklärt hat, in die Französische Armee einzutreten, sollte der Krieg ausbrechen.
Sainte-Maxime, den 13. Oktober 1938.
Quelle: private Unterlagen Familie Kuppenheim

1939 geben sie die Wohnung in Paris auf und mieten ein kleines Häuschen in Antibes in Südfrankreich. Dort hat Kuppenheim Freunde.

Am 1. September beginnt der II. Weltkrieg; fast sofort - am 6. September - tritt Kuppenheim in die Fremdenlegion ein [22]. Zu seinem Schutz erhält er einen falschen Namen und eine falsche Staatsangehörigkeit; Geburtsort und Wohnsitz werden geändert. Er ist jetzt Louis Noël, Schweizer Staatsangehöriger, gebürtig aus Lausanne, wohnhaft in Dakar.

Personalblatt Ludwig Kuppenheim
Personalakte Ludwig Kuppenheim bei der Fremdenlegion, Seite 1
Quelle: Archives de la Légion Étrangère, Aubagne
Personalblatt Louis Noel
Personalakte Louis Noël bei der Fremdenlegion, Seite 1
Quelle: Archives de la Légion Étrangère, Aubagne
Ludwig Kuppenheim in Uniform der Légion Étrangère
Die Kopfbedeckung, das Képi, war und ist bei Angehörigen der Fremdenlegion weiß.
Quelle: private Unterlagen Familie Kuppenheim

Er schreibt: „Ich [...] engagierte mich gleich, wie vorgeschrieben, für 5 Jahre, denn ich rechnete damit, daß der Krieg zumindest solange dauern würde. [...] Damals war ich 48 Jahre alt, für einen wirklichen Frontdienst kaum mehr tauglich. [...] zuerst als Schreiber, dann als Dolmetscher [...], aber stets war und blieb ich bei dem 2.R.E.C. (2. Reg. Étranger de Cavalerie zugeteilt. Mit den verschiedensten Gruppen machte ich eine Menge Feldzüge mit. [...]“ [23]

Spange Tunesienfeldzug
Médaille coloniale agrafe « Tunisie 1942-1943 » n°56234 du 18/5/46
Mit dieser Spange wurde L.K. für seine Teilnahme am Tunesienfeldzug (17.11.1942-13.05.1943) ausgezeichnet. Eine Folge des Sieges der alliierten Truppen während dieses Feldzuges war die Kapitulation der Achsenmächte (Deutschland-Italien-Japan) in Afrika.
Quelle: Zentrales Archiv der Fremdenlegion, Aubagne/Frankreich

„Im September 1945, also nach 6 Jahren, wurde ich entlassen, in Sidi Bel Abbes, und in Marseille demobilisiert.“ [24] [25]

Seine Mutter findet er 1945 in Antibes wieder; seine Schwester Hilde war jedoch am 22.08.1942 verhaftet und über die französischen Lager Compiegne und Drancy nach Auschwitz deportiert worden, wo sie am 02.09.1942 ermordet wurde.

„[...] Meine Schwester, als Deutsche eingeschrieben, hatte enorme Schwierigkeiten; sie kam z.B. für kurze Zeit in ein Internierungslager, und deshalb wieder frei, weil meine Mutter sie mit meinen Militärpapieren herausholen konnte. Bis 1942 besuchte ich sie regelmäßig während meiner Urlaubszeiten. Ab 1942 wurde dann ganz Frankreich von den Nazis besetzt, meine Mutter konnte sich in eine einsame Hirtenhütte bei Plassecasier (Plascassier, Anmerkung der Verfasserin) ungeschoren zurückziehen. Meine Schwester dagegen wurde verhaftet und über Compiegne nach Auschwitz deportiert und dort von den Nazis, wie es sich später herausstellte, ermordet.“ [26] [27]

Deportationsliste Hilde Kuppenheim Widmann
Transportliste vom Lager Drancy zum KZ Auschwitz, 9.2.1942
Der Name von Kuppenheims Schwester Hilde erscheint ganz oben auf Seite 2: Widman Kuppenheim Ilde
1.1.9.9./11188553
ITS Digital Archive, Arolsen Archives
Acte de Disparition Hilde Kuppenheim Widmann
Mit einem „Acte de disparition“ können Personen als verschollen erklärt werden.
Stadtarchiv Pforzheim – Institut für Stadtgeschichte, B41-124

Gemeinsam mit seiner Mutter zieht er wieder nach Paris, ab Mitte 1947 lautet ihre Adresse 94 rue de Sevres. Vorher kommen sie bei Freunden unter. Am 10.09.1947 erhält Louis Kuppenheim die französische Staatsbürgerschaft.

Einbürgerungsurkunde Louis Kuppenheim vom 10. September 1947
Quelle: private Unterlagen Familie Kuppenheim

Bis 1968 arbeitet Louis Kuppenheim wieder im Uhren- und Schmuckhandel (u.a. für die Firma Kuttroff, später Unidor, aus Pforzheim), bis er sich in Ste. Maxime, wo er Freunde hat und wo sein Patensohn lebt, zur Ruhe setzt.

Viele Mitglieder der Familie Kuppenheim wurden von den Nationalsozialisten ermordet, einige begingen kurz vor ihrer Deportation Selbstmord. Anderen gelang es, nach Übersee zu fliehen (die Flucht glich oft einer Irrfahrt über mehrere Stationen, da viele Länder jüdischen Flüchtlingen die zur Einreise notwendigen Visa verweigerten). Wieder andere sind verschollen; nur wenige überlebten. Die jahrzehntealte Geschichte der Kuppenheims in Pforzheim wurde beendet - an sie erinnert nichts außer einem Straßennamen, einem Gedenkstein und Stolpersteinen.

Louis Kuppenheim zieht nicht nach Deutschland zurück, bleibt aber Zeit seines Lebens seiner Geburtsstadt, die er 1976 und 1981 besucht, eng verbunden - wie er es - in einem Brief an den damaligen Oberbürgermeister von Pforzheim, Willy Weigelt - ausdrückt:

Brief von Louis Kuppenheim
an den Oberbürgermeister von Pforzheim vom 1. 5.1973 (Auszug)
Stadtarchiv Pforzheim - Institut für Stadtgeschichte, B41-124

An dieser Stelle möchte ich mich für ihre Unterstützung bedanken bei

  • Annette Nußbaum vom Stadtarchiv Pforzheim,
  • Mitarbeiterinnen der Einwohnerdienste Muri/Schweiz,
  • Roberto Bernasconi von den Einwohnerdiensten Bern/Schweiz,
  • Mitarbeiterinnen des Erbschaftsamtes Bern/Schweiz,
  • Daniela Schwarz und Brigitte Steiger vom Regierungsstatthalteramt Bern- Mittelland/Schweiz,
  • den Archivaren des Archivs der Fremdenlegion in Aubagne/Frankreich,
  • Bianka Geißler von den Arolsen Archives (International Center on Nazi Persecution),
  • Magnus Schlecht, Chefredakteur der Pforzheimer Zeitung

sowie

  • Didier Cadiou und Bernard Jacquet von der Association Île Longue.

Ohne die Großzügigkeit von Caroline Kuppenheim aus Genf, die nicht nur so freundlich war, mir die von Ludwig/Louis Kuppenheim verfassten „Erinnerungen“ zu überlassen, sondern auch zahlreiche wichtige Dokumente und Bilder sowie Impulse beisteuerte, hätte dieser Beitrag nicht entstehen können.

Quellen:

  • Private Unterlagen Familie Kuppenheim
    (Ludwig/Louis Kuppenheim, „Erinnerungen“, aufgezeichnet 1971,
    Abbildungen 2, 3, 4 sowie 10)
  • Archives Départementales du Finistère , Quimper, Frankreich (Abbildung 1)
  • Stadtarchiv Pforzheim - Institut für Stadtgeschichte, B41-124 (Brief von Louis Kuppenheim vom 01. Mai 1973, Abbildung 9: Acte de Disparition Hilde Widmann Kuppenheim)
  • ITS Digital Archive, Arolsen Archives (Abbildung 8: Transportliste vom Lager Drancy zum KZ Auschwitz, 9.2.1942 1.1.9.9./11188553)
  • Archives de la Légion Étrangère, Aubagne/Frankreich (Abbildungen 5, 6 und 7)
  • Pforzheimer Zeitung vom 21.06.1976, S.4: „Mit Pforzheim immer eng verbunden“
  • Pforzheimer Zeitung vom 26.06.1976, S.13: „Die „alte Mannschaft“ gratulierte“
  • Pforzheimer Zeitung vom 20.06.1981, S.9: „Bronzetafel erinnert an den Medizinalrat Dr. Rudolf Kuppenheim und Ehefrau“
  • Pforzheimer Kurier vom 13.06.1981, „Das Gewissen der Stadt nachwirkend getroffen“ (Kurt Griguscheit)
  • http://www.louis-kuppenheim.de/Gesc...